Wochenende der Museen

11.09.2020 / 10:27
Samstag und Sonntag öffnen viele Ingolstädter Ausstellungsräume bei kostenlosem Eintritt und verlängerten Öffnungszeiten
Mind the Gap im MKK
Mind the Gap im MKK (Autor: Jan van der Ploeg)

(ty) Am „Ingolstädter Wochenende der Museen“ am 12. und 13. September öffnen viele Ingolstädter Ausstellungsräume ihre Türen bei kostenlosem Eintritt und verlängerten Öffnungszeiten. Auch wenn die Nacht der Museen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden kann, muss nicht auf abendlichen Kulturgenuss verzichtet werden. Die meisten Häuser öffnen am Samstag bis 24 Uhr und bieten somit die Möglichkeit, ihre Ausstellungen in einer ganz besonderen Atmosphäre wahrzunehmen. Auf ein Rahmenprogramm mit Führungen oder Veranstaltungen muss dabei verzichtet werden, dafür rücken umso mehr die Inhalte in den Fokus.

Durch die langen Öffnungszeiten können die Besucher ihr Museumswochenende individuell und entspannt planen. So bleibt unter anderem Zeit für eine Reise in die Eiszeit im Stadtmuseum, wo man lebensgroßen Rekonstruktionen von Wollnashorn oder Mamut näherkommen kann. Interessierte erfahren in der Dauerausstellung des Museums zudem Wissenswertes zur Ingolstädter Festungsgeschichte, den Illuminaten oder auch zur Ingolstädter Eisen- und Pferdebahn.

Das Museum für Konkrete Kunst lädt zum Entdecken von bekannten und neuen Räumen bei der kürzlich eröffneten Ausstellung „Mind the Gap!“ ein. Zwölf Künstler haben speziell für die Räume des MKK raumgreifende Installationen entworfen. Im Audi museum mobile steht das Jubiläum „40 Jahre quattro“ bei der Sonderausstellung „IN BETWEEN“ im Mittelpunkt. Gezeigt wird der Weg des Audi quattro von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft. Auch das Armeemuseum beteiligt sich am Wochenende der Museen und öffnet das Neue Schloss am Samstag bis 24 Uhr.

Das Wochenende bietet die letzte Gelegenheit, die Ausstellung „Rupprecht Geiger und Alf Lechner: Rot X Stahl“ im Lechner Museum zu besichtigen. Lechners Stahlskulpturen treten in der Jubiläums-Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen des Museums in einen Dialog mit den farbgewaltigen Werken von Rupprecht Geiger. Letztmals gezeigt wird an diesem Wochenende auch die Ausstellung „scheintot. Von der Ungewissheit des Todes und der Angst, lebendig begraben zu werden“ im Deutschen Medizinhistorischen Museum.

Für Kunstinteressierte lohnt sich außerdem ein Besuch der Harderbastei, wo Max Biller im Rahmen der Reihe „Kunststücke“ ausstellt und Arbeiten der Kinder- und Jugendkunstschule Kunst und Kultur Bastei e.V. gezeigt werden. Auch die Ausstellung „Malerei“ von Konrad Kulke in der Galerie im Theater ist geöffnet.

Um die geltenden Corona-Auflagen einhalten zu können, sind Einlassbeschränkungen nötig. Es kann deshalb an den einzelnen Häusern zu Wartezeiten kommen. Die Besucher werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Hygienebestimmungen der Häuser einzuhalten.

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