Coronakrise auch als Chance begreifen

26.03.2020 / 11:40
Fritz Peters, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses, ermutigt vor allem Selbstständige und Kleinunternehmer, sich zu informieren und alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung auszuschöpfen
Peters
Peters (Autor: oh)

(ty) Die Coronavirus-Pandemie und damit verbundene staatliche Maßnahmen belasten die heimische Wirtschaft enorm. „Mit dem Hilfspaket der Bayerischen Staatsregierung und den Bundeshilfen sind wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, damit Unternehmen diese kritische Zeit überbrücken können. Aber auch das 13-Punkte-Programm ‚Arbeit und Wirtschaft‘, das die Stadt Ingolstadt auf Empfehlung des Runden Tisches verabschiedet hat, ist ein wichtiges Signal an die Betriebe. Für die inhaltliche Ausgestaltung des geplanten IFG Strukturfonds für die Ingolstädter Wirtschaft haben wir Ideen eingebracht. Gern sind wir auch künftig Ansprechpartner und Ratgeber“, betont Fritz Peters, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt. Angesichts der enormen Herausforderungen müsse die Coronakrise unbedingt auch als Chance begriffen werden, so Peters weiter. „Jetzt können wir Neues auf den Weg bringen, von dem die Region sofort, aber auch langfristig nach der Krise profitieren soll“, ergänzt der Vorsitzende. 

Peters ermutigt vor allem Selbstständige und Kleinunternehmer, sich zu informieren und alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung in der Coronakrise auszuschöpfen – von der Steuerstundung über die Soforthilfe, die Aussetzung von Beiträgen zur Sozialversicherung bis hin zu Kreditbürgschaften. Damit können die unmittelbaren Auswirkungen wenigstens etwas abgefangen werden, so der Unternehmer.

Der Vorsitzende verweist auf das umfangreiche Beratungs- und Serviceangebot der IHK für München und Oberbayern. Die IHK stellt unter https://www.ihk-muenchen.de/corona/ einen täglich aktualisierten Ratgeber für Unternehmen und Arbeitgeber zur Verfügung. Dort finden sich unter anderem Informationen zu staatlichen Soforthilfen, zur Kreditabsicherung, Steuerstundung und Kurzarbeit, zu betrieblichen Präventionsmaßnahmen sowie Managementempfehlungen. Die Corona-Hotline der IHK ist unter (089)-5116-0 erreichbar. 

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