Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen

150 000 Euro Schaden bei Unfall an der Anschlussstelle Manching

05.02.2021 | Stand 05.02.2021, 9:36 Uhr

150 000 Euro Schaden bei Unfall an der Anschlussstelle Manching

(ty) An der Anschlussstelle Manching fuhr heute gegen 2.40 Uhr ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald mit seinem Sattelzug von der A9 Richtung München ab. Er befand sich bereits kurz vor dem Ende des Ausfädelungsstreifen, aber noch vor der Kurve des Ausfahrtastes, als der nachfolgende Sattelzugfahrer, ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Leipzig, vom rechten Fahrstreifen aus immer weiter nach rechts kam und mit der rechten Front seines Sattelzuges ohne zu bremsen mit einer Geschwindigkeit von etwas über 80 km/h gegen das linke Heck des vorausfahrenden Sattelzuges fuhr. Anschließend streifte der 25-Jährige mit der rechten Seite seines Sattelzuges an der linken Seite des Aufliegers des 38-Jährigen entlang und kam anschließend im Grünstreifen zum Stillstand. Der 38-Jährige konnte seinen Sattelzug noch in der Ausfahrtskurve abbremsen. Keiner der beiden Lkw-Fahrer wurde verletzt, jedoch waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Bis zur Bergung war der Ausfahrtsast der A9 für 3,5 Stunden gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150 000 Euro.

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