Anzeige gegen Impf-Zahnarzt eingegangen

Der Fall des Pfaffenhofener Zahnarztes, der impfunwilligen Mitarbeitern mit einer Freistellung ohne Gehalt gedroht hatte, beschäftigt jetzt auch die Ingolstädter Staatsanwaltschaft

12.01.2021 | Stand 12.01.2021, 19:15 Uhr
Gericht −Foto: Schmatloch

Der Fall des Pfaffenhofener Zahnarztes, der impfunwilligen Mitarbeitern mit einer Freistellung ohne Gehalt gedroht hatte, beschäftigt jetzt auch die Ingolstädter Staatsanwaltschaft

Von Severin Straßer

Der Fall des Pfaffenhofener Zahnarztes, der impfunwilligen Mitarbeitern mit einer Freistellung ohne Gehalt gedroht hatte, beschäftigt jetzt auch die Ingolstädter Staatsanwaltschaft. "Bei der Staatsanwaltschaft ist eine Strafanzeige in Zusammenhang mit der möglichen Aufforderung eines Zahnarztes an seine Mitarbeiter, sich impfen zu lassen, eingegangen", sagt Pressesprecherin Andrea Grape.

"Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der Anfangsverdacht einer Straftat gegeben ist." Die Strafanzeige stammt von dem Münchner Aktivisten Christian Szabó und richtet sich neben dem Zahnarzt, , auch gegen seine Partnerin in der Praxisgemeinschaft.

Der Zahnarzt hatte für sich und seine Angestellten einen Impftermin am Samstag bekommen und seinen Mitarbeitern per WhatsApp mitteilen lassen: "Es werden alle Mitarbeiter und Zahnärzte geimpft. Wer die Impfung nicht möchte, wird ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt."

Er hatte zwar eingeräumt, dass der Wortlaut in der Mitteilung nicht glücklich war, aber keinen Zweifel daran gelassen, dass er von seinem Vorgehen überzeugt ist.

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