Was wird aus den Filialen der Sparkasse?

13.11.2020 | Stand 13.11.2020, 8:54 Uhr
−Foto: Eberl

Sorgen von CSU und FW

(ty) Die Ingolstädter Stadtratsfraktionen der CSU und der Freien Wähler (FW) treibt die Sorge um das Filialnetz der Sparkasse um. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Banken und Sparkassen in Bayern die Zahl ihrer Filialen reduzieren , sie zu Automaten-Filialen umwandeln oder die Öffnungszeiten herunterfahren, wenden sie sich jetzt mit einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD) in seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt. Dabei fragen sie an, welche Pläne die örtliche Sparkasse in Bezug auf die Filialdichte verfolgt.

Denn auch die Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt habe bereits einzelne Filialen geschlossen, so in Mailing und Unsernherrn. In anderen Filialen wie an der Berliner Straße wurden die Öffnungszeiten stark eingeschränkt. "Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass eine wohnortnahe Sparkassen-Filiale eine wichtige Funktion der Daseinsvorsorge darstellt, vor allem für die nach wie vor große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich nicht für Onlinebanking entscheiden können oder wollen", heißt es dem Schreiben. Und weiter: "Ein Kreditinstitut wie die Sparkasse kann natürlich Wirtschaftlichkeitserwägungen nicht außer Acht lassen, muss bei allen Entscheidungen aber auch die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen berücksichtigen. "

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