Ingolstädter Linke fordert ein kommunales Bildungssymposium als Antwort auf die Folgen der Corona-Pandemie

"Eklatante Versäumnisse"

28.09.2021 | Stand 28.09.2021, 15:18 Uhr
Schule −Foto: Andreas Morlok/pixelio.de

“Die Pandemie hat eklatante Versäumnisse im Bereich der digitalen Infrastruktur und Bildung zutage geförderte, aber auch dafür gesorgt, dass viele Schüler abgehängt wurden“, beschreibt Bulling-Schröter, Stadträtin der Linken, die aktuelle Lage. Die Kommune habe ein starkes soziales, aber auch wirtschaftliches Interesse, durch die Pandemie entstandene Defizite im Bildungsbereich aufzufangen und unterstützende Konzepte für digitales Lernen bereitzustellen. Auch wenn Bildungsangelegenheiten nur begrenzt in die Zuständigkeit der Kommune fielen, sei es für die Stadt dennoch gewinnbringend, lokale Bildungsinstitutionen mit Lehrern, Eltern sowie den Schülern selbst an einen Tisch zu bringen. “Wir dürfen nicht weiter über die Köpfe der ausführenden Lehrenden, Schüler und Eltern hinweg entscheiden, sondern müssen uns gemeinsam überlegen, was wir jetzt kommunal mittelfristig tun können, um Defizite zu beheben”, so Christian Pauling, Stadtrat der Linken. Man investiere in der Stadt viel Geld in Beteiligungsprozesse zur Innenstadt-Attraktivierung und sollte sich eine kreative Einbindung der Akteure in dieser Situation auch im Bildungsbereich leisten. (ty)

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