Von Klassik bis Pop, Rock, Volksmusik und Jazz

22.05.2020 / 17:00
Streaming-Festival #trotzdemjetzt heute um 19 Uhr – Das digitale Konzert mit über 80 regionalen Musikern
Konzert
Konzert (Autor: Hammer)

(ty) Die Gemeinnützige Ingolstädter Veranstaltungs GmbH (INKULT) präsentiert heute zusammen mit dem Donaukurier das Streaming-Festival „#trotzdemjetzt“. Diese Art von Veranstaltung feiert in Ingolstadt Premiere und beginnt heute um 19 Uhr. Zu sehen ist das Streaming-Festival, wie der Name vermuten lässt, ausschließlich digital unter anderem auf folgenden Kanälen: YouTube Kanal-neun, Blog #trotzdemjetzt und Facebook.

Über 80 regionale Musiker treten auf den Bühnen der Spielstätten Kulturzentrum neun, Neue Welt und Festsaal Stadttheater Ingolstadt auf. Die Eventhalle und das Kap94 sind mit Grußbotschaften vertreten. Aber auch Beiträge aus privaten Wohnzimmern sind geplant. Präsentiert werden die vielfältigsten Genres von Klassik bis Pop, Rock, Volksmusik und Jazz. Zugesagt haben unter anderem das Georgische Kammerorchester Ingolstadt mit Chefdirigent Ruben Gazarian, SchutterNeun, Kapuze, Vardan Mamikonian, Markus Poschner, Bernhard Hollinger, Rosvitha Radikal, Alexander Suleyman, Austria 4+, Bonfire, Claudius Konrad, Pauli and The Komets, Göltnschmierer, Raphaela Gromez & Julian Riem, Max Rogue, Franz Hauk, Agnes Krumwiede, Pam Pam Ida und Benjamin Schmid.

Moderiert wird das Streaming-Festival von Andreas Hofmeir, einer der besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart und selbst Grenzgänger zwischen den Genres. Er war Gründungsmitglied der bayerischen Kult-Band LaBrassBanda und moderiert mehrmals im Jahr seine eigene Kleinkunstshow „Wer dablost’s?”. Geplant ist ein reger Wechsel zwischen Moderation, kleinen Interviews und Live-Musikbeiträgen.

Vor allem selbstständig arbeitende Musiker sind derzeit in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht, da sie so gut wie keine Aufträge mehr haben. Es wird daher ein angemessenes Honorar bezahlt. „Künstlerische Leistungen dürfen nicht umsonst zu haben sein“, sagt Tobias Klein, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Ingolstädter Veranstaltungs GmbH. Es sei wichtig, dass das Modell des kostenlosen Streamings nicht zur Gewohnheit werde. „Der Wert der Kultur muss geschätzt werden.“

Eine derartige Live-Show bedeutet einen hohen finanziellen Aufwand und außerdem sollen angemessene Honorare an alle Künstler gezahlt werden, Musikfreunde können einen Beitrag in Form einer Spende zugunsten des Festivals leisten (Kontonummer von INKULT: IBAN: DE65721500000050610856, Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt).

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