Schokolade und Kork
Umzug in die Eichstätter Innenstadt: In der Confiserie Dengel gibt es Handarbeit von Diana Kreitmayr

21.02.2024 | Stand 21.02.2024, 19:29 Uhr

So schnell möchte Diana Kreitmayr nicht mehr umziehen: Seit einer Woche verkauft sie nun ihre Korktaschen und Pralinen in der Confiserie Dengel. Die Lage in der Ostenstraße sei für ihr Geschäft ungünstig gewesen. Foto: Hobelsberger

Für Diana Kreitmayr war es ein Glücksfall, dass der Confiserie-Laden in der Brodhausgasse zu vermieten war. In ihrem „Korkzauber“-Geschäft in der Ostenstraße in Eichstätt war aufgrund der Lage „sehr wenig“ los. Die 41-Jährige wusste: „Du musst rein in die Stadt.“ Und deshalb kam der Umzug auch für sie selber schneller als gedacht. Nun vereint sie Schokolade und Kork zu einem neuen Konzept.



Die Confiserie Dengel-Filiale bleibt, „nur der Inhaber hat sich geändert“, antwortet Nicole Dengel, Assistentin der Geschäftsleitung der Confiserie Dengel, auf Nachfrage. Das Sortiment bleibe gleich. Hinzu kommen selbstgemachte Taschen und Schmuck aus Kork und von Stadtpfarrer Josef Blomenhofer geweihte Bienenwachskerzen, die Kreitmayr gegossen hat. Pünktlich zum Valentinstag ist sie umgezogen.

Dank des Leergut-Projekts der Stadt hat sie den Schritt hin zu ihrem ersten Laden gewagt. „Du kannst es mal versuchen und hast nicht die großen Kosten, das, finde ich, ist eine gute Idee.“ Beim Projekt Leergut können ungenutzte Ladenflächen bis zu drei Monate vermittelt werden, heißt es auf der Immobilienbörse der Stadt. Zum Beispiel an Künstler, Start-ups oder an Menschen wie Diana Kreitmayr, die sich selbstständig machen möchten. Dabei können die Mieter einen Zuschuss erhalten. Ansprechpartnerin ist Standortbeauftragte Beate Michel.

In der Confiserie Dengel gibt es weiter Schokolade und Pralinen. „Ich kaufe sie von Dengel ein und verkaufe sie weiter“, sagt Kreitmayr. Das sei gut so, weil ihre handgefertigten Produkte nicht ausreichen würden, um den Laden zu füllen. Und ihr war es wichtig, dass die langjährigen Kunden ihre Ware bekommen. „Schokolade geht immer“, sagt die gelernte Konditorin und lacht.

Künftig wird sie selber fünf Tage die Woche im Laden stehen, Montag ist Ruhetag. Bisher war Kreitmayr auch immer wieder auf Handwerkermärkten der Region vertreten – da möchte sie jetzt erst einmal etwas kürzertreten und ihre Energie in den neuen Laden stecken. „Ich hoffe nur, dass die Baustelle bald weg ist“, wünscht sich die Ladenbesitzerin. Die Restarbeiten in der Pfahlstraße sollen bis Mittwoch, 28. Februar, andauern.

ntm