Ingolstadt

Schröck drängt beim FCI in erste Elf

Schanzer am Sonntag gegen St. Pauli

17.09.2021 | Stand 17.09.2021, 14:13 Uhr

Bereit für einen Startelfeinsatz: Tobias Schröck. Foto: Bösl

Von Florian Wittmann

Ingolstadt – Fast auf den Tag genau vor vier Jahren war der FC Ingolstadt am Millerntor nicht zu bremsen. Beim 4:0-Sieg vor knapp 30000 Zuschauern machten die Schanzer gegen den FC St. Pauli schon vor der Pause alles klar. Aus der Startelf des FCI vom 16. September 2017 spielt inzwischen niemand mehr für den Zweitliga-Aufsteiger. Und an einen vergleichbar hohen Erfolg ist für den Tabellen-17. vor der Partie an diesem Sonntag (13.30 Uhr/Sky) ehrlicherweise auch nicht zu denken.

Immerhin könnte am siebten Spieltag mit Tobias Schröck ein Schanzer Hoffnungsträger sein Startelf-Debüt in der laufenden Saison der 2. Bundesliga feiern. „Er ist eine Woche weiter, hat zudem Spielpraxis gesammelt und alles gut weggesteckt. Er ist absolut ein Kandidat für die Anfangsformation“, so FCI-Trainer Roberto Pätzold.

Der 42-Jährige, der nach eigenen Angaben Fans des FC St. Pauli in der Familie hat und selbst „Sympathien“ für den „Kiezclub“ hegt, rechnet mit stürmischen Gastgebern: „Sie werden eine Reaktion auf die 0:1-Niederlage gegen Hannover 96 zeigen wollen.“

Die Mannschaft von Timo Schultz – wie Pätzold zuvor U19-Trainer des Vereins – verfüge auch „im Spiel gegen den Ball über eine große Mentalität“. Zudem dürfen sich die Hamburger über die Rückkehr der aktiven Fanszene in die Kurve des Millerntor-Stadions freuen.

Weil St. Pauli an diesem Sonntag nach Angaben des FCI in Grau spielen möchte und Ingolstadt laut DFL-Statuten deshalb nicht in Weiß oder Schwarz auflaufen darf, kommen die am vergangenen Wochenende von Teilen der Fans sehr kritisch beäugten blauen Trikots wieder zum Einsatz. „Ich hoffe nicht, dass es sich negativ auf unsere Unterstützung auswirkt“, so Pätzold, der ebenfalls plädierte: „Ich bin Schanzer durch und durch und hoffe, dass wir in Zukunft noch möglichst viele Spiele in den rot-schwarzen Trikots machen werden.“

DK

Foto: Bösl