Sandro im Visier der AOK

10.02.2020 / 13:37
Die Krankenkasse hat ein Insolvenzverfahren gegen den Corso-Wirt auf den Weg gebracht
Corso
Corso (Autor: Schmatloch)

(ty) Sando Montuori hat mit seiner Corso-Bar in der Theresienstraße reichlich Ärger an der Backe. Wegen ausstehender Beiträge – dem Vernehmen nach geht es um einen sechsstelligen Betrag – hat die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) zu harten Mittel gegriffen, Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt und die Konten einfrieren lassen. Das Verfahren wurde am 4. Februar auch auf eigenen Antrag von Sandro Montuori eröffnet. Der Insolvenzverwalter ist ein Anwalt aus Nürnberg. 

Wie geht es nun weiter mit dem Corso und dem Szene-Gastronom Sandro Montuori, der ja schräg gegenüber in der Theresienstraße noch das Café Nero betreibt und einen Feinkostladen, zudem aber dem Vernehmen nach weitere finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen hat? 

„Es bleibt alles wie es ist.“ Das jedenfalls sagt Sandro Montuori, der die Angelegenheit gewohnt italienisch „leggero“ nimmt, um es musikalisch zu umschreiben. Seinen Angaben zufolge will er innerhalb eines Zeitraumes von 30 Monaten das Corso finanziell wieder auf Kurs bringen und im Sommer sogar die Inneneinrichtung des Lokals komplett neugestalten, die nebenbei bemerkt den Hauseigentümern gehört. 

Das Corso soll also das Corso bleiben. Und Sandro der umtriebige Betreiber. Was genau aus dem von der AOK und ihm selbst ins Rollen gebrachte Insolvenzverfahren wird, müssen die weiteren Recherchen klären. Der Nürnberger Insolvenzverwalter war für eine Stellungnahme jedoch bislang nicht zu erreichen. 

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