Jetzt also doch: Produktionsstopp bei Audi in Ingolstadt

23.02.2021 / 18:09
Der Autobauer reagiert auf Teilemangel

Der Audi e-tron auf dem Weg zur nächsten Montagestation im CO2-neutralen Werk in Brüssel. (Autor: Audi)

(ty) Audi muss erneut seine Produktion im Stammwerk Ingolstadt stoppen. Der Stillstand soll zunächst für die kommende Woche, also vom 1. bis 7. März, gelten und alle Schichten und Montagelinien treffen.

Wie bereits zuvor berichtet, reagiert der Autobauer damit auf den weiter bestehenden Mangel an Halbleitern und Chips, der die Produktion schon länger belastet. Wie aus einer Mitteilung an die Beschäftigten im konzerneigenen Intranet hervorgeht, habe das Unternehmen daher für den Monat März erneut Kurzarbeit angemeldet. Betroffen sind 16.000 Beschäftigte – vor allem in der Produktion am Standort Ingolstadt.

Anders sieht es in Neckarsulm aus. Die dortige Fertigung „ist nach jetzigem Stand nicht von den Arbeitsausfällen betroffen, da das Werk den Chip-Mangel aufgrund des Fahrzeugvolumens abfedern kann“. Schon im Januar hatte Audi aus den gleichen Gründen seine Produktion drosseln und dann stoppen müssen. Die gesamte Branche kämpft mit den Folgen des Chip-Mangels. Dieser resultiert aus der veränderten Produktion vieler Zulieferer, die in der Corona-Krise verstärkt für Unterhaltungselektronik gefertigt haben.

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