Fleischwarenfabrik: Es kehrt wieder Ruhe ein

20.11.2020 / 15:32
Ergebnis des Corona-Reihentests von 160 Mitarbeitern liegt vor

Symbolbild Metzger (Foto: Pexels)

(ty) Bei der Südbayerischen Fleischwarenfabrik in der Robert-Bosch-Straße scheint nach dem Corona-Ausbruch allmählich wieder Ruhe einzukehren.

Zwar hat das Ergebnis einer erneuten Reihentestung von rund 160 Mitarbeitern, dessen Ergebnisse am Freitagvormittag vorlagen, drei weitere positive Fälle ergeben. Von denen seien allerdings zwei klar auf eine Infektion auf privater Ebene zurückzuführen, betonte Christian Strauß, Sprecher der Edeka Südbayern Handels Stiftung & Co. KG, gegenüber unserer Zeitung. Beim dritten Fall handele es sich um einen Mitarbeiter, der am Tag der Testung aus der Quarantäne zurückgekehrt sei und ein noch positives Testergebnis aufweise. Er sei aber, wie Strauß sagte, nicht mehr infektiös. Dennoch habe man ihn wie alle anderen Infizierten nach Hause geschickt.

Wie berichtet, waren Ende vergangener Woche 20 Mitarbeiter des fleischverarbeitenden Betriebes, einer hundertprozentigen Edeka-Tochter, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Fleischwarenfabrik hatte daraufhin die Produktion in Ingolstadt vorübergehend eingestellt und auch die beiden anderen Standorte in Traunstein und Obertraubling verlagert. Nachdem die zuständigen Behörden grünes Licht gegeben hatten, wurde die Produktion am Dienstag wieder aufgenommen.

Im jetzigen Testergebnis sieht Strauß "eine Bestätigung dafür, dass wir mit den eingeleiteten Maßnahmen einen richtigen Weg gehen". Die angesichts des allgemeinen Infektionsgeschehens wöchentlich stattfindenden Reihentestungen würden deshalb "konsequent weitergeführt".

In der Südbayerischen Fleischwarenfabrik im Südosten Ingolstadts sind rund 180 fest angestellte Mitarbeiter tätig. In "Spitzenzeiten"seien zudem "bis zu 15 oder 20 Mitarbeiter" über eine Zeitarbeitsfirma in dem Unternehmen tätig, so Strauß auf Nachfrage unserer Zeitung. Man arbeite diesbezüglich ausnahmslos mit Firmen aus der Region, die von dort zur Verfügung gestellten Arbeiter seien in den Betrieb integriert und stammten aus der Region, so Strauß.

Die regelmäßigen Reihentestungen organisiert das Unternehmen selbst. Kooperationspartner hierfür sei das BRK Eichstätt, das die PCR-Tests durchführe. "Wir wollen damit die Testkapazitäten der Stadt entlasten." Der Betrieb, der 2004 aus der Verschmelzung des Donauland Fleischwerks Ingolstadt GmbH und der Chiemgauer Fleischwaren GmbH entstand, ist ein reiner Veredelungsbetrieb, in dem Wurst- und Fleischwaren produziert werden.

Ruth Stückle
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