Ein teurer Orgasmus, Paar wurde Opfer von KO-Tropfen, Wildschwein rammt Mopedfahrer

14.01.2020 / 16:41
Spektakuläre Fälle aus den bayerischen Polizeiberichten

Ein teurer Orgasmus

In der vergangenen Woche bereitete eine Unbekannte geschickt und gezielt die Erpressung eines Mannes aus dem Landkreis Würzburg vor. Die Täterin konnte letztlich 5000 Euro erbeuten. Die Täterin suchte über Instagram Kontakt mit dem Geschädigten. Daraufhin entwickelte sich ein Videochat, der schließlich dazu führte, dass der 38-Jährige vor der Web-Cam onanierte. Noch am selben Abend wurde der Mann dann angeschrieben und zu einer Zahlung von 1500 Euro aufgefordert. Ansonsten würde das bei dem Chat aufgezeichnete Video von den sexuellen Handlungen über Youtube an Freunde, Familie und Arbeitgeber verschickt werden. Im Laufe der Woche wurde der Mann dann zu weiteren Überweisungen von Geldbeträgen in vierstelliger Höhe aufgefordert. Er kam diesen Forderungen nach. Insgesamt überwies er 5000 Euro auf ein ausländisches Konto der Frau. Erst als die Erpresserin am Freitag weitere 10 000 Euro forderte, wandte sich der 38-Jährige an die Polizei.

 

Paar wurde Opfer von KO-Tropfen

In der Nacht auf Sonntag wurde ein Paar in einer Diskothek in Oberstdorf Opfer von sogenannten KO-Tropfen. Das Paar ließ gegen 1.30 Uhr sein Getränk nur für wenige Minuten aus den Augen, als es sich in den Raucherbereich begab. Getränke dürfen dorthin nicht mitgenommen werden und kommen deshalb vorübergehend in einen hierfür bereitgestellten Getränkekasten. Diesen Umstand nutzte der Täter offensichtlich und mischte KO-Tropfen in das Getränk. 

 

Gewalttäter identifiziert

Wie berichtet ist am 1. November vergangenen Jahres in den frühen Morgenstunden ein 21-Jähriger bei einer Auseinandersetzung in Regensburg erheblich verletzt worden. Nach intensiven Ermittlungen gelang es nun einen Tatverdächtigen zu identifizieren. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Gegen 2.30 Uhr bedrängten damals drei junge Männer im Bereich der Ausfahrt des Parkhauses am Petersweg eine junge blonde Frau. Ein Passant beobachtete die Situation und kam der Bedrängten zur Hilfe. Ein bislang Unbekannter aus der Gruppe ging daraufhin auf den Helfer los. Unter anderem verletzte er ihn mit einer zersplitterten Glasflasche am Hals und Oberkörper. Der Aggressor konnte unerkannt flüchten. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen waren der Tatverdächtige, seine Begleiter und auch die blonde Frau vor Ort nicht mehr zu finden. Eine gründliche Spurensicherung, die akribische Auswertung und weitere intensive Ermittlungen führten die Kriminalbeamten schließlich zu den Personalien des Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde daher beim Amtsgericht Regensburg ein Haftbefehl gegen den bereits polizeilich mehrfach in Erscheinung getretenen 19-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg erlassen. Er wurde von Beamten der Bundespolizei im Bereich des Hauptbahnhofes festgenommen. Bereits einen Tag später ist der Beschuldigte einem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.

 

Wildschwein rammt Mopedfahrer

Schwere Verletzungen erlitt am Montag ein 51 Jahre alter Mopedfahrer, als er auf der Bundesstraße B470 nahe Beringersmühle bei Forchheim mit einem Wildschwein kollidierte. Der 51-Jährige war mit seinem Leichtkraftrad unterwegs, als kurz nach der Landkreisgrenze ein Wildschwein die Fahrbahn querte und sfrontal gegen das Zweirad stieß. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über sein Moped und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Um das verendete Wildschwein kümmerte sich ein Jagdpächter.

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