Den Unternehmern eine Stimme geben

08.04.2021 / 12:47
Morgen fällt der Startschuss für die IHK-Wahl 2021
Peters
Peters (Autor: SCHMATLOCH)

(ty) Morgen fällt der Startschuss für die IHK-Wahl 2021: Bis dahin wird die IHK für München und Oberbayern die Briefwahlunterlagen sowie Zugangsdaten für die Online-Abstimmung an mehr als 8500 wahlberechtigte Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Ingolstadt versenden. Die können dann bis zum 7. Mai darüber entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren die Interessen der Ingolstädter Wirtschaft im IHK-Regionalausschuss Ingolstadt und für ganz Oberbayern in der IHK-Vollversammlung vertreten soll. Zum ersten Mal kann per Brief oder online abgestimmt werden. 

Insgesamt 37 Unternehmerinnen und Unternehmer bewerben sich bei der Wahl um ein Mandat im Ehrenamt der bundesweit größten Industrie- und Handelskammer. 35 von ihnen kandidieren für einen der 21 Sitze im IHK-Regionalausschuss. Einer der 37 Kandidatinnen und Kandidaten bewirbt sich sowohl um einen Sitz im IHK-Regionalausschuss als auch in der IHK-Vollversammlung, dem obersten Organ der IHK für München und Oberbayern. Zwei Unternehmer kandidieren ausschließlich für die Vollversammlung.

Fritz Peters, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt, ruft die Unternehmerinnen und Unternehmer zur Stimmabgabe auf. „Nutzen Sie Ihr Stimmrecht. Gerade in dieser für weite Teile der heimischen Wirtschaft schweren Zeit ist es so wichtig wie noch nie, der Unternehmerschaft eine Stimme zu geben“, erklärt Peters. „Damit die IHK auch weiterhin den Finger in die Wunden legen und wichtige Projekte anstoßen kann, brauchen wir sowohl in der Vollversammlung als auch im Regionalausschuss engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Wer genau das sein wird, können in den kommenden vier Wochen die Wahlberechtigten bestimmen.“ 

Der Ingolstädter Unternehmer betont, dass sich gerade in der aktuellen Corona-Krise zeige, wie wichtig eine Interessensvertretung der Wirtschaft sei. „Die IHK bringt sich mit konstruktiven Vorschlägen gegenüber der Politik ein, wie wirtschaftliches Handeln und effektiver Infektionsschutz Hand in Hand gehen können. Die IHK gibt den betroffenen Unternehmen eine Stimme in der Öffentlichkeit und hilft zugleich als bayernweite Bewilligungsstelle der staatlichen Corona-Hilfen den Betrieben mit einer schnellen Abarbeitung und Bewilligung der Anträge. Die Gelder kommen zum Großteil bereits kurz nach der Antragsstellung bei den Betroffenen an. Das ist ein Verdienst der IHK. Wir sehen derzeit, wie gut die Selbstverwaltung der Wirtschaft funktioniert. Damit das auch so bleibt, ist die IHK auf ein starkes Mandat aus der Unternehmerschaft und eine hohe Rückendeckung bei der IHK-Wahl angewiesen.“ 

In ganz Oberbayern sind rund 400 000 IHK-Mitgliedsunternehmen wahlberechtigt. Die bevorstehende Wahlperiode dauert von 2021 bis 2026. Alle Informationen über die Kandidatinnen und Kandidaten sowie persönliche Steckbriefe sind auf dem IHK-Kandidatenportal unter www.ihkwahl2021.de/kandidatenliste abrufbar.

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