Mit Constantin Film
Autorin Rita Falk nach Ärger um Eberhofer-Film: Kein böses Blut

26.05.2024 | Stand 27.05.2024, 6:03 Uhr

„Ich finde, ich bin die Mama des Ganzen, und es muss mir erlaubt sein, Kritik zu äußern. Das habe ich gemacht.“ Böses Blut zwischen Rita Falk und der Produktionsfirma gebe deswegen nicht. − Foto: Felix Hörhager, dpa

Nach dem Wirbel um die Verfilmung ihres Eberhofer-Krimis „Rehragout-Rendezvous“ sieht Autorin Rita Falk die weitere Zusammenarbeit mit der Münchner Produktionsfirma Constantin Film auf einem guten Weg.



„Wir nähern uns sehr gut in großen Schritten an und sind auch nicht überworfen“, sagte Falk der Deutschen Presse-Agentur.

Vergangenen August hatte sie die jüngste Verfilmung in einem „Spiegel“-Interview als „unglaublich platt, trashig, stellenweise sogar ordinär“ bezeichnet und sich von dem Film distanziert. Von ihrer Romanvorlage sei nicht mehr viel übrig geblieben, kritisierte sie.

Buch und Film befruchten sich gegenseitig



Mit einem Dreivierteljahr Abstand sagte sie: „Ich finde, ich bin die Mama des Ganzen, und es muss mir erlaubt sein, Kritik zu äußern. Das habe ich gemacht.“ Böses Blut zwischen ihr und der Produktionsfirma gebe deswegen nicht. Buch und Film befruchteten sich gegenseitig, und natürlich müsse den Filmemachern eine gewisse freie Hand gelassen werden. „Das finde ich wichtig. Aber man darf halt den Bogen nicht überspannen, und das ist leider passiert.“

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Die Bestseller-Krimireihe um den fiktiven Dorfpolizisten Franz Eberhofer umfasst inzwischen zwölf Bände. Der nächste Teil solle 2025 erscheinen, sagte Falk kurz vor ihrem 60. Geburtstag (30. Mai).

In diesem Jahr hat sich die Autorin eine Auszeit genommen, ist auf Reisen und sammelt nach eigenen Angaben Ideen für den neuen Mordfall. Optisch ist die Romanfigur Eberhofer für Falk untrennbar mit dem Hauptdarsteller der Verfilmungen, Sebastian Bezzel, verbunden, wie sie sagte.

− dpa