Mittel des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte“ für Ingolstadt bewilligt

Aus Berlin rollt der Rubel

30.11.2021 | Stand 30.11.2021, 10:56 Uhr
Geld −Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Am Ende der letzten Legislaturperiode hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Mittel für das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ von ursprünglich 25 Millionen Euro um das Zehnfache auf 250 Millionen Euro erhöht. „Der Ausgangspunkt für unsere Entscheidung war, dass sich durch die Pandemie die schwierige Situation vieler Innenstädte nochmals deutlich verschärft hat“, so der Ingolstädter Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl, „Stadtentwicklungsprozesse wie in Ingolstadt liefen in ganz Deutschland an und haben bei uns händeringend nach Fördermöglichkeiten angeklopft. Dementsprechend groß war nach unserer Entscheidung auch Mitte September die Zahl der Anträge.“

Umso mehr freue es ihn, dass aus diesen Mitteln das Ingolstädter Maßnahmenkonzept zur Innenstadtentwicklung vollständig bewilligt worden sei. Von den angemeldeten Gesamtprojektkosten in Höhe von 785 000 Euro übernimmt der Bund einen Anteil von 75 Prozent, also. 588 750 Euro. „Der größere Teil der Mittel fließt in Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel die Entwicklung eines Konzepts für Frankenstein in Ingolstadt. Es werden aber auch bauliche Vorhaben, wie die Aufwertung des Viktualienmarkts oder der Rechbergstraße unterstützt“, so Brandl weiter, „ich würde mir sehr wünschen, dass es mit diesen Maßnahmen und der Unterstützung des Bundes gelingt, die Ingolstädter Innenstadt nachhaltig attraktiver zu gestalten.“ (ty)