80 000 Euro in den Sand gesetzt

26.03.2020 / 16:10
Geschäftsmann bestellt im Internet Atemschutzmasken für 160 000 Euro und überweist die Hälfte des Betrages vorab – Aber bei einem Fake-Shop
Schutzmaske
Schutzmaske
Frau mit Schutzmaske (Autor: fotoART by Thommy Weiss /pixelio.de)

(ty) Vor wenigen Tagen meldete sich der Betreiber einer Import-Export-Firma aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bei der Polizei. Er war bei einer Bestellung Opfer eines Online-Betrugs geworden. Der geschädigte Firmeninhaber bestellte Anfang März über eine Internetseite einer polnischen Firma Atemschutzmasken im Gesamtwert von 160 000 Euro. Es wurde Vorkasse verlangt. Nach der Zusendung des Lieferscheins überwies er die Hälfte der Auftragssumme auf ein angegebenes portugiesisches Bankkonto. Erst danach stellte der Auftraggeber fest, dass die von ihm beauftragte Firma in dieser Form nicht existiert. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Daten dieser Firma in betrügerischer Absicht genutzt wurden. Die Ermittlungen wegen schweren Warenbetruges wurden inzwischen von der Kriminalpolizei Ingolstadt übernommen.

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