Der Spuk ist vorbei

08.05.2015 / 19:34
Um 21.22 Uhr war die 250-Kilo-Fliegerbombe aus der Ingolstädter Ziegeleistraße entschärft – 1600 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen  ty) Um 21.22 Uhr war der Spuk vorbei. Die Fliegerbombe mit einer stolzen Sprengkraft von 250 Kilogramm war erfolgreich entschärft und konnte gefahrlos abtransportiert werden.

Um 21.22 Uhr war die 250-Kilo-Fliegerbombe aus der Ingolstädter Ziegeleistraße entschärft – 1600 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen 

ty) Um 21.22 Uhr war der Spuk vorbei. Die Fliegerbombe mit einer stolzen Sprengkraft von 250 Kilogramm war erfolgreich entschärft und konnte gefahrlos abtransportiert werden. Die weiträumige Absperrung wurde aufgehoben und die zwischenzeitlich evakuierten Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Um 14 Uhr war sie an einer Baustelle in der Ziegeleistraße gefunden worden. Um 18 Uhr begann die groß angelegte Evakuierung der Bewohner in einem Umkreis von 500 Meter. Zunächst hatte es so ausgesehen, als ob auch die Autobahn hätte gesperrt werden müssen. Das jedoch war dann doch nicht notwendig. Evakuiert wurde letztlich das Gebiet zwischen Unterhaunstädter Weg im Westen bis Stollstraße im Osten sowie zwischen der Kleingartenanlage im Norden und der Römerstraße inklusive Einzelhandel und Firmen im Süden. Die Römerstraße war für den Verkehr gesperrt.

Bombenfunde sind in Ingolstadt nichts Besonderes. Der heutige indes hatte es in sich. Nicht etwa wegen der Größe der Bombe – eine 250 Kilo Fliegerbombe – , sondern ob der Tatsache, dass das Gebiet rund um die Ziegeleistraße doch recht dicht besiedelt ist. So mussten heute 1600 Anwohner in einem Umkreis von 500 Meter um die Fundstelle ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Ein logistischer Aufwand, den zu bewältigen 230 Einsatzkräften im Einsatz waren. Polizei, Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehren, THW, Rotes Kreuz, Malteser und das polizeiliche Unterstützungskommando aus München waren im Einsatz, um die Evakuierung strukturiert und schnell über die Bühne zu bringen.

Denn die Bewohner mussten schließlich alle zur Bezirkssportanlage TSV Nord in der Wirffelstraße gebracht werden. Mit BRK-Einsatzwagen oder mit dem eigenen Auto kamen die betroffenen Anwohner in der Bezirkssportanlage an, wo sie vom BRK betreut wurden.

Natürlich gab es auch ein paar Anwohner, die ihre Wohnung partout nicht verlassen wollten und mit sanfter Gewalt überzeugt werden mussten. Kurz vor der Entschärfung der Bombe kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Gebiet, um eventuell zurückgebliebene Anwohner aus der Luft ausfindig machen zu können.

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